Armand Guillaumin

Armand Guillaumin

1841–1927 · Frankreich · Impressionismus


Die Geschichte

1891 gewann Armand Guillaumin, ein tätiger Impressionist in den Fünfzigern, 100.000 Franc in einer staatlichen Lotterie. Zum ersten Mal in seinem Leben konnte er seinen Brotberuf beim Pariser Brücken- und Straßenbauamt aufgeben und einfach malen, was er dann weitere 35 Jahre lang tat.

Er war von Anfang an in der Bewegung dabei, einer der Aussteller der ersten Impressionisten-Schau von 1874 und eng mit Camille Pissarro und dem jungen Paul Cézanne verbunden, mit dem er an der Seine malte. Er ist der stille Name auf jenen Gruppenlisten, überschattet von seinen Freunden.

Was sein späteres Werk auszeichnet, ist eine fast bis an die Grenze des guten Geschmacks getriebene Farbe, heiße Orangetöne und grelle Grüntöne in Landschaften des felsigen Creuse-Tals und der Mittelmeerküste bei Agay. Jüngere Maler bemerkten das. Die Fauves, die ein Jahrzehnt später ihre Bilder aus roher Farbe aufbauten, behandelten Guillaumin als einen Älteren, der früh dort angekommen war.

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Werke

1 Werk