Christian Krohg

Christian Krohg

1852–1925 · Norwegen · Realismus


Die Geschichte

1886 veröffentlichte der norwegische Maler und Schriftsteller Christian Krohg einen Roman mit dem Titel Albertine, über eine junge Näherin, die von Armut und Polizei in die Prostitution getrieben wird. Die Behörden beschlagnahmten ihn am Tag seines Erscheinens. Krohg antwortete mit einem großen Gemälde desselben Themas, Albertine im Wartezimmer des Polizeiarztes, und die Leute standen Schlange, um es zu sehen.

Krohg war der führende norwegische Realist seiner Generation, und er nutzte die Kunst als gesellschaftliches Argument, malte Näherinnen, Seeleute und die kranken Armen mit schlichtem Mitgefühl. Er war zudem ein scharfer Journalist und ein großzügiger Lehrer.

Zu den jungen Malern, die er im Paris der 1880er Jahre ermutigte, gehörte Edvard Munch, damals noch auf der Suche nach seinem Weg, der die Unterstützung des älteren Mannes nie vergaß. Krohg leitete später die neue Kunstakademie in Kristiania, dem heutigen Oslo. Eines seiner beliebtesten Bilder ist sanfter als die Skandale, eine über eine Wiege gebeugte Großmutter, betitelt Mutter und Kind.

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Werke

2 Werke