Lorenzo di Credi

Lorenzo di Credi

1459–1537 · Republik Florenz · Italienische Renaissance, Hochrenaissance


Die Geschichte

Lorenzo di Credi lernte in einer der berühmtesten Werkstätten von Florenz, jener des Bildhauers und Malers Andrea del Verrocchio, zur selben Zeit wie ein etwas älterer Lehrling namens Leonardo da Vinci. Als Verrocchio starb, erbte Lorenzo die Werkstatt und vollendete die unfertigen Arbeiten seines Meisters.

Seine Malerei zeigt, wie beständige Disziplin ohne Genie aussieht, glatte, sorgfältige, makellos ausgeführte Tafeln mit Madonnen und Heiligen, deutlich von Leonardos früher Art geprägt, doch ohne die rastlose Erfindungsgabe dahinter. Er galt als penibler Handwerker, der seine Farben selbst rieb und seine Oberflächen tadellos hielt.

In den 1490er Jahren geriet er in den Bann des Predigers Savonarola, der die Florentiner drängte, ihre Eitelkeiten zu verbrennen, und Lorenzo soll einige seiner eigenen weltlichen Bilder zerstört haben. Er wurde fast achtzig Jahre alt und starb 1537, lange nachdem die Werkstatt, in der er und Leonardo sich getroffen hatten, verschwunden war.

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Werke

8 Werke