Salvator Rosa

Salvator Rosa

1615–1673 · Königreich Neapel · Barock


Die Geschichte

Salvator Rosa baute ebenso sehr eine Legende um sich wie ein Werk. 1615 bei Neapel geboren, malte er wilde, zerklüftete Landschaften aus Felsen, geborstenen Bäumen und einsamen Soldaten oder Banditen, eine Szenerie, die gefährlich wirkte, zu einer Zeit, als die meiste Landschaftsmalerei beruhigen wollte. Ihm gefiel es so.

Er war auch Dichter, Satiriker und Schauspieler, der seine eigenen bissigen komischen Figuren gab, und er pflegte die Pose des freien Künstlers, der malte, was ihm gefiel, statt dessen, was Auftraggeber bestellten. In Rom und Florenz sammelte er einen Kreis um sich, der seine scharfe Zunge halb fürchtete.

Seine Hexenszenen und seine wilden Einöden stellten ihn ein wenig außerhalb des geschliffenen Barocks seiner Zeit, und als später der romantische Geschmack zum Erhabenen und Ungezähmten schwang, entdeckten ihn Bewunderer als Geistesverwandten wieder. Er starb 1673 in Rom, und auf dem Sterbebett heiratete er endlich die Florentinerin, mit der er jahrelang zusammengelebt hatte und mit der er bereits Kinder hatte.

Das ganze Museum in der Tasche. MuseScope ist fast da.

Werke

1 Werk