
Paul Cézanne · PD
An den Ufern der Marne
Details
Die Geschichte
Um 1888 hatte sich Cézanne von den Impressionisten, mit denen er in Paris ausgestellt hatte, bereits entfernt und suchte eine gebaute Malerei aus Flächen und Gewicht. Hier arbeitet er am Ufer der Marne, des Flusses östlich der Hauptstadt. Ein Haus steht zwischen den Bäumen und kehrt im Wasser fast unverändert wieder, als wäre die Fläche so fest wie das Ufer. Die Spiegelung löst sich nicht impressionistisch auf. Cézanne baut sie aus breiten, gezählten Pinselstrichen, in einer Skala von Grün und Blau, die die Landschaft wie eine Architektur ordnet. Das ockerfarbene Dach der Villa bleibt fast der einzige warme Ton im Laub.




