
Hans Memling · PD
Triptychon des Benedetto Portinari
Details
Die Geschichte
Im Brügge der 1480er Jahre gibt das florentinische Geld den Ton an. Hier sitzt die Filiale der Medici-Bank, und mit ihr eine ganze Kolonie toskanischer Kaufleute, die fern der Heimat beten und sich malen lassen. Einer von ihnen, der junge Benedetto Portinari, gibt dieses kleine Triptychon bei Hans Memling in Auftrag, dem besten Maler der Stadt. Auf dem Flügel steht die Jahreszahl 1487. Wir sehen ihn im Profil, die Hände zum Gebet gefaltet. Seine Tafel gehörte zu einem tragbaren Altar aus drei Teilen, die eine gemeinsame Loggia und ein gemeinsames Landschaftsbild verbindet. Mit der Zeit wurden die Flügel getrennt. Die Madonna und der heilige Benedikt, sein Namenspatron, sind heute in Berlin, dieses Bildnis landete in Florenz. Es hängt in den Uffizien.




