
Rogier van der Weyden · PD
Braque-Triptychon
Details
Die Geschichte
Um 1452 starb in Tournai ein Mann namens Jehan Braque unerwartet früh. Vieles spricht dafür, dass seine Witwe Catherine de Brabant bei Rogier van der Weyden diesen Flügelaltar in Auftrag gab, um ihres Mannes zu gedenken. Das erklärt die Außenseite: Sind die Flügel geschlossen, blickt man auf einen Totenschädel und ein Kreuz, dazu Sprüche über die Vergänglichkeit alles Irdischen. Öffnet man das Werk, erscheinen als Halbfiguren Johannes der Täufer, Maria mit dem Christuskind und dem Evangelisten Johannes sowie Maria Magdalena, alle vor einer weiten Landschaft. Es ist der einzige erhaltene Andachtsaltar van der Weydens, der nachweislich für den privaten Gebrauch bestimmt war und nicht für eine Kirche. Bis heute steht das Triptychon im Louvre in seinem originalen Eichenrahmen.




