
Vilhelm Hammershøi · PD
Staubkörnchen tanzen im Sonnenstrahl
Details
Die Geschichte
Um 1900 malte Vilhelm Hammershøi in seiner Wohnung in der Strandgade im alten Kopenhagen ein fast leeres Zimmer. Keine Menschen, keine Geschichte, kaum ein Möbelstück. Nur Sonnenlicht, das durch ein Fenster auf einen kahlen Boden und eine kahle Wand fällt, und in diesem Licht das leise Treiben des Staubs in der Luft. In diesen grauen Interieurs stellte er sonst seine Frau mit dem Rücken zu uns. Hier ließ er auch sie fort und machte das Licht selbst zum Thema. Der Titel nennt das Einzige, was sich im Bild wirklich bewegt. Hammershøi malte dieselben wenigen Räume dieser Wohnung immer wieder, in den gedämpften Grautönen, die er jeder helleren Farbe vorzog.
