
Anthony van Dyck · PD
Reiterbildnis Karls I.
Details
Die Geschichte
Um 1637 regierte Karl I. England, ohne das Parlament einzuberufen, überzeugt von seinem Gottesgnadentum, und Van Dyck, seit 1632 sein Hofmaler, gab dieser Macht das Bild, das sie verlangte. Auf einer riesigen Leinwand, über drei Meter hoch, erscheint der König zu Pferd, in Rüstung, gelassen, nach dem Vorbild der großen Reiterbildnisse Tizians, des Venezianers, den er verehrte. Ein Stallmeister reicht ihm den Helm. An einem Baum hängt eine Tafel mit einer lateinischen Inschrift, die ihn König von Großbritannien nennt. Nur fünf Jahre später brach der Bürgerkrieg aus, der ihn am Ende aufs Schafott führen sollte.




