
Paul Cézanne, Le Pont sur la Marne à Créteil, 1894. Wikimedia Commons. · PD
Die Brücke über die Marne bei Créteil
Details
Die Geschichte
Um 1894 war Cézanne in seinen Fünfzigern und hielt sich meist in seiner Heimat, der Provence im Süden, auf. Umso überraschender findet man ihn hier an der Marne, dem stillen Fluss gleich östlich von Paris. Die Brücke bei Créteil malte er als zwei Hälften, die einander antworten. Das bewaldete Ufer und der Bogen liegen oben, und das ruhige Wasser darunter hält deren Spiegelung fast genau fest, das Ganze aus geduldigen Blöcken von Grün gebaut. Keine Figuren, keine Bewegung. Kurz darauf kaufte es ein russischer Textilerbe, Iwan Morosow, 1912 für seine Moskauer Sammlung. Als diese Sammlung nach der Revolution verstaatlicht wurde, ging das Bild an den Staat, und so landete eine Brücke bei Paris im Puschkin-Museum.




