
Henri Matisse, Luxe, calme et volupté, 1904. Wikimedia Commons.
Luxe, calme et volupté
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Die Geschichte
Im Sommer 1904 war Henri Matisse zu Gast bei dem Maler Paul Signac in Saint-Tropez am Mittelmeer. Signac malte in kleinen, getrennt gesetzten Farbpunkten, dem Pointillismus, und Matisse probierte diese Technik hier gründlich aus. Man sieht nackte Badende an einem Strand, Tücher, ein Picknick, alles aus lauter farbigen Tupfen aufgebaut. Den Titel lieh er sich bei einem Gedicht von Charles Baudelaire, L'invitation au voyage, wo die Zeile Luxe, calme et volupté von einem Ort voll Ruhe und Sinnenglück träumt. 1905 zeigte Matisse das Bild im Pariser Salon des Indépendants, und Signac selbst kaufte es. Wenig später ließ Matisse die feinen Punkte hinter sich und malte in breiten, glühenden Flächen, dem beginnenden Fauvismus. Heute hängt das Bild im Musée d'Orsay.




