
Rogier van der Weyden · PD
Pietà
Details
Die Geschichte
Um 1441 war Rogier van der Weyden der offizielle Stadtmaler von Brüssel und einer der gefragtesten Künstler Europas. Diese kleine „Pietà" war zum privaten Gebet bestimmt: Maria hält den toten Christus im Schoß, der Apostel Johannes und die weinende Maria Magdalena stehen ihr zur Seite. Hinter den Figuren liegt kein Landschaftsraum, sondern ein alter Goldgrund, wie ihn die Ikonen kannten, während die Trauer selbst ganz menschlich und leise gemalt ist. Eine Jahrringuntersuchung der Eichentafel deutet auf ein Fälldatum um 1431, was die frühe Datierung stützt. Von der Komposition gibt es mehrere Werkstattfassungen, unter anderem in London, Madrid und Neapel. Das Brüsseler Bild hängt in den Königlichen Museen der Schönen Künste.




