
Henri-Edmond Cross · CC0
Kiefern am Ufer
Details
Die Geschichte
Henri-Edmond Cross hieß eigentlich Henri-Edmond Delacroix und änderte seinen Namen unter anderem, um nicht mit dem berühmten Eugène Delacroix verwechselt zu werden. Als er dieses Bild 1896 malte, hatte er Paris längst hinter sich gelassen. Das Rheuma trieb ihn in den Süden, und er hatte sich in Saint-Clair niedergelassen, einem kleinen Ort an der Mittelmeerküste bei Le Lavandou, wo sein Nachbar Paul Signac im Grunde dasselbe tat. Hier malt er die Schirmpinien dieser Küste nach der neoimpressionistischen Methode und setzt getrennte Tupfer reiner Farbe nebeneinander, damit das Auge sie mischt, vom kühlen Grün des Waldbodens zum leuchtenden Laub am Wasser und weiter zum Dunst von Meer und Bergen. Die Leinwand gehörte später Harry Kessler, dem deutschen Grafen und Mäzen, ehe sie ans Metropolitan Museum kam.




