
Anthony van Dyck · PD
Porträt des Goldschmieds Pucci mit seinem Sohn
Details
Die Geschichte
Um 1624 war Anthonis van Dyck der Portraetist, um den die grossen Genueser Bankiersfamilien wetteiferten. Kaum 25 Jahre alt und eben erst aus Antwerpen gekommen, malte er die Brignole und die Spinola in ganzer Figur, groesser als lebensgross, und machte aus dem Bildnis ein reines Zeichen des Ranges. Dieser Dargestellte ist ein Genuese anderer Art. Es ist Giacomo Pucci, Goldschmied von Beruf, hier mit seinem Sohn Alberto, ein Handwerker und Kaufmann, kein Adliger mit Titel. Der Auftrag sagt einiges. Van Dycks Ruf in Italien reichte inzwischen ueber die Palaeste hinaus bis zu denen, die sie belieferten, und ein Juwelier konnte sich von derselben Hand malen lassen wie seine adligen Kunden.




