Königin María Isabel von Braganza als Gründerin des Museo del Prado

Königin María Isabel von Braganza als Gründerin des Museo del Prado


Details

Jahr
1829
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
258 × 174 cm

Die Geschichte

Das Gebäude am Paseo del Prado hatte Juan de Villanueva einst für die Naturwissenschaften entworfen. Dass daraus ein königliches Gemäldemuseum wurde, ging auf Maria Isabella von Braganza zurück, die portugiesische zweite Frau Ferdinands VII. Dieses ganzfigurige Bildnis entstand 1829, mehr als zehn Jahre nach ihrem Tod: Ferdinand wollte die Gründung des Museums seiner verstorbenen Königin zuschreiben. Sie war 1818 in Aranjuez mit 21 Jahren im Kindbett gestorben und hatte die Eröffnung im Jahr darauf nicht mehr erlebt. Bernardo López Piquer zeigt sie stehend, wie sie die Pläne prüft und die Hängung der Säle billigt. Da ihm ein lebendes Modell fehlte, übernahm er ihr Gesicht aus einem Bildnis, das sein Vater, der Hofmaler Vicente López, um 1816 gemalt hatte.

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