Rinaldo und Armida

Anthony van Dyck · PD

Rinaldo und Armida


Details

Jahr
1629
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
235,3 × 228,7 cm

Die Geschichte

Um 1629 trug Karl I. von England die schönste Kunstsammlung zusammen, die je einem englischen König gehört hatte, und er wollte den jungen flämischen Maler Anthonis van Dyck an seinen Hof holen. Diese Leinwand war der Köder. Sie wurde für den König über einen seiner Agenten bestellt, und der Stoff stammt aus einer Dichtung, die Karl liebte, dem Epos Torquato Tassos über den Ersten Kreuzzug. Die Zauberin Armida ist ausgesandt, den christlichen Ritter Rinaldo zu vernichten. Sie findet ihn schlafend am Fluss, hebt die Hand, um ihn zu töten, und verliebt sich stattdessen. Van Dyck malt genau den Wendepunkt der Geschichte, ihr Vorsatz schon im Zerfließen, während sie sich über ihn beugt. Binnen drei Jahren überquerte der Maler den Ärmelkanal, wurde zum Ritter geschlagen und Hofporträtist Karls, jene Rolle, die das Bild des englischen Adels für eine Generation prägen sollte. Das Gemälde blieb in königlichem Besitz, bis der König hingerichtet und seine Sammlung versteigert wurde.

Die App liest sie dir vor, in zehn Sprachen. Bald.