
Anthony van Dyck · PD
Die heilige Rosalia bittet für die Pestkranken von Palermo
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Die Geschichte
Im Sommer 1624 wütet die Pest in Palermo, die Stadt liegt unter Quarantäne. Zu den Eingeschlossenen gehört ein fünfundzwanzigjähriger Flame mitten in seinen italienischen Jahren: Anthonis van Dyck. Im Juli desselben Jahres will man am Monte Pellegrino die Gebeine der heiligen Rosalia gefunden haben, der mittelalterlichen Stadtpatronin, und mit einem Mal betet ganz Palermo zu ihr, sie möge die Seuche aufhalten. Bilder der Heiligen sind heiß begehrt, und Van Dyck malt mehrere davon. Hier tritt Rosalia vom Himmel her als Fürsprecherin auf, während im Hintergrund der Hafen von Palermo und eben jener Monte Pellegrino zu erkennen sind. Eine moderne Röntgenaufnahme brachte ein Detail ans Licht: Der Maler verwendete eine Leinwand, auf der er bereits ein Selbstbildnis skizziert hatte, das heute unter der Gestalt der Heiligen verborgen liegt.




