Sehando

Kim Jeong-hui · PD

Sehando


Details

Künstler
Kim Jeong-hui
Jahr
1844
Technik
Tusche auf Papier
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

1844 saß Kim Jeong-hui im vierten Jahr seiner Verbannung auf der Insel Jeju. Ein Machtwechsel am Hof der Joseon-Dynastie hatte den hohen Beamten gestürzt und ins Abseits gedrängt, und fast alle hatten ihn vergessen. Nur ein früherer Schüler, der Dolmetscher Yi Sang-jeok, ließ ihm weiterhin seltene Bücher zukommen, die er aus Peking mitbrachte. Zum Dank malte der alte Meister dieses Blatt: eine schlichte Hütte und ein paar Kiefern und Wacholder auf fast leerem Papier, mit absichtlich trockener, karger Tinte. Daneben schrieb er einen Satz des Konfuzius: erst in der Kälte des Winters zeigt sich, dass Kiefer und Zypresse als Letzte ihre Nadeln verlieren. Yi trug die Rolle nach Peking, wo 16 chinesische Gelehrte ihre Anmerkungen hinzufügten, sodass sie am Ende fast 15 Meter maß. Später verschwand das Werk in Japan, und 1944 reiste ein koreanischer Kalligraf dorthin, um es zurückzuerbitten.

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