
Orazio Gentileschi · PD
Die Auffindung des Moses
Details
Die Geschichte
In den 1630er Jahren lebte der italienische Maler Orazio Gentileschi in London, ungewöhnlich für einen Mann aus Pisa, an den Hof König Karls I. gerufen. Diese riesige Leinwand war fast sicher ein Geschenk des Königs an seine französische Gemahlin, Königin Henrietta Maria, zur Geburt des Sohnes und Thronerben, des späteren Karl II. Das Thema passt zum Anlass: ein kleiner Junge, Mose, von einer Prinzessin und ihren Dienerinnen aus dem Fluss gehoben. Gentileschi kleidet sie nicht als Ägypterinnen, sondern als elegante Damen seiner Zeit, in schimmerndem Satin, die größte in einem weiten gelben Gewand. Zuerst hing das Bild im Queen's House in Greenwich, an der Themse. Nach fast 20 Jahren als Leihgabe kaufte es die National Gallery 2019.




