
Simon Vouet · PD
Die Darstellung im Tempel
Details
Die Geschichte
Um 1640 war Vouet der gefragteste Maler von Paris: Aus Rom hatte er ein helles Barock mitgebracht und arbeitete für Ludwig XIII. Kardinal Richelieu bestellte diese große Leinwand und schenkte sie 1641 den Jesuiten für den Hochaltar ihrer Kirche Saint-Louis in der Rue Saint-Antoine. Zu sehen ist die Darstellung des Jesuskindes im Tempel, der greise Simeon nimmt es in die Arme, gemalt in warmen Farben und weiten Gesten, die aus der Ferne lesbar sein sollten. Als der Orden 1762 in Frankreich aufgehoben und der Altar abgebaut wurde, ging das Werk in Privatbesitz und dann in die königliche Sammlung über. Heute hängt es im Louvre.




