
Jean-Baptiste Camille Corot · PD
Die Straße von Sèvres nach Paris
Details
Die Geschichte
Um 1855 dehnte sich Paris bereits mit Eisenbahn und neuen Vororten aus, doch Corot malte weiter die Straßen direkt außerhalb der Stadt. In dieser Ansicht von Sèvres bleibt die Hauptstadt noch fern, als Dunst am Horizont. Ein unbefestigter Weg führt durch offenes Land, belebt von einigen Figuren und einem beladenen Esel. Corot lebte damals in Ville-d'Avray westlich von Paris und kehrte oft zu dieser Strecke zwischen Sèvres und der Stadt zurück. Das Gemälde kam 1902 durch das Vermächtnis des Sammlers Georges Thomy-Thiéry in den Louvre. Am 3. Mai 1998 wurde es am helllichten Tag aus dem Rahmen genommen und ist bis heute nicht wieder aufgetaucht.




