
Lorenzo Lotto · PD
Dreifaltigkeit
Details
Die Geschichte
Lorenzo Lotto lebte schon einige Jahre in Bergamo und malte für die Kirchen der Stadt, als diese Dreifaltigkeit für einen Altar entstand. Das Ungewöhnlichste ist, wie er Gott Vater darstellt. Statt des vertrauten greisen Mannes malte Lotto ihn als reines Licht, eine Helligkeit, die hinter Christus aufbricht und ihn mit ausgebreiteten Armen fast zu tragen scheint. Von oben schwebt die Taube des Heiligen Geistes herab. Christus steht in einem Kranz aus Wolken und zeigt die Wunden der Passion. Und unten bleibt die hügelige Landschaft im Schatten, verdunkelt von diesem Glanz von oben. Über Generationen kopierten die Maler der Gegend diesen Einfall Lottos.




