
August Macke · PD
Zoologischer Garten I
Details
Die Geschichte
1912 reiste Macke nach Paris und lernte Robert Delaunay kennen, dessen Bilder die Farbe fast wie Musik behandelten. Was er dort aufnahm, ist im Münchner Zoologischen Garten sofort zu sehen. Gehege und Sonntagsbesucher lösen sich in flächige Blöcke aus Kobaltblau, Orange und einem scharfen Grün auf, kaum modelliert, fast ohne Schatten. Papageien, Flamingos und ein Reh teilen sich den Raum mit Paaren im guten Anzug, alle in denselben leuchtenden Farbschirm gefaltet. Macke war 25 und hatte gerade die Malweise gefunden, die ihn ausmachen sollte. Mehrere weitere Ansichten desselben Zoos entstanden bis 1914, als er in den ersten Wochen des Ersten Weltkriegs fiel, mit 27 Jahren.




