
Die Geschichte
Das Amsterdam Museum erzählt die Geschichte einer einzigen Stadt, und die längste Zeit tat es dies von einem passenden Ort aus, dem alten Bürgerwaisenhaus, einer Reihe von Innenhöfen aus dem 17. Jahrhundert, in denen die Waisen der Stadt über Jahrhunderte aufgezogen wurden. Es zeigt, wie aus einer sumpfigen Fischersiedlung im 17. Jahrhundert der reichste Handelsplatz der Welt wurde.
Seine Sammlung stützt sich auf das Gruppenbildnis, auf die Schützenkompanien und Vorsteher der Wohltätigkeitshäuser, die sich die Amsterdamer malen ließen, um sich selbst bei der Leitung der Stadt zu zeigen. Ein überdachter öffentlicher Gang mit diesen riesigen Milizbildern, frei begehbar, zeigt denselben Bürgerstolz, aus dem anderswo in der Stadt Rembrandts Nachtwache hervorging.
Das Haupthaus wird seit Langem umgebaut, sodass die Bestände durch die Stadt gewandert sind, doch das Thema bleibt fest, die Erfindung und das Selbstbild Amsterdams, erzählt zum Teil über die Gesichter derer, die es regierten.

