
Die Geschichte
KODE besteht eigentlich aus mehreren Museen, aufgereiht an einem See im Zentrum von Bergen, die zusammen eine der größten Kunstsammlungen der nordischen Länder bilden. Das Juwel unter ihnen wuchs aus einer einzigen Schenkung: 1916 gaben die Kinder von Rasmus Meyer, einem Geschäftsmann aus Bergen, der Stadt die Sammlung norwegischer Malerei ihres Vaters, damals die großzügigste Privatschenkung, die das Land gesehen hatte.
Diese Schenkung machte Bergen zu einem Ort, an dem man Edvard Munch sehen kann. KODE besitzt eine der größten Munch-Sammlungen überhaupt, mit rund 50 Gemälden und weit mehr Arbeiten auf Papier, mehrere davon Fassungen der angstvollen, hohlgesichtigen Gestalten, für die er bekannt ist. Daneben hängt das goldene Zeitalter der norwegischen Kunst, vor allem J.C. Dahl, der in Bergen geborene Maler, der die wilde Bergwelt des Landes als Erster ins übrige Europa trug.
Die Museen bewahren auch Silber und Design und, in einer Reihe von Häusern außerhalb der Stadt, die einstigen Wohnhäuser von Komponisten wie Edvard Grieg.






