
Die Geschichte
Das Landesmuseum Hannover ist nicht nur eine Gemäldegalerie. Es ist das größte Museum des Landes und führt unter einem Dach fünf Sammlungen zugleich, eine naturkundliche Halle mit Dinosaurierskeletten und einem lebenden Vivarium aus Fischen und Reptilien, Archäologie, Völkerkunde, ein Münzkabinett und die Landesgalerie.
Für Kunstbesucher liegt der Reiz in dieser letzten Abteilung, der Landesgalerie, die der europäischen Malerei vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert folgt. Sie besitzt Werke von Rembrandt und Rubens, deutsche mittelalterliche Altäre und eine gute Gruppe von Max Liebermann, einem führenden deutschen Impressionisten aus Berlin.
Das Gebäude liegt am Maschpark nahe dem Rathaus der Stadt, und der mühelose Übergang von einem Walskelett zu einer Renaissance-Madonna ist genau das, was ein bürgerliches Museum des 19. Jahrhunderts bieten sollte.



