
Die Geschichte
Le Havre wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bomben dem Erdboden gleichgemacht und in rohem Beton wiederaufgebaut, sodass sein neues Kunstmuseum, als es 1961 eröffnete, ganz aus Glas und Stahl und mit Tageslicht vom Meer, wie ein Bekenntnis zur Zukunft wirkte. André Malraux, damals Frankreichs Kulturminister, kam zur Einweihung, und das Museum trägt seinen Namen.
Die Sammlung dreht sich um Licht und Wasser, passend für einen Hafen am Ärmelkanal. Sie birgt einen der größten Bestände impressionistischer und verwandter Malerei in Frankreich, aufgebaut um zwei Söhne der Stadt: Eugène Boudin, den Maler von Strand und Himmel, der den jungen Monet lehrte, im Freien zu arbeiten, und Raoul Dufy, dessen helle Regatten und Uferpromenaden mehrere Räume füllen.
Monet, der hier aufwuchs, malte den Sonnenaufgang über dem Hafen, der dem Impressionismus seinen Namen gab, genau an dieser Küste.
Sammlung
17 Werke
Einfahrt zum Hafen von TrouvilleEugène Louis Boudin, 1875
Das Meeresufer bei PalavasGustave Courbet, 1854
Apfelbäume und Pappeln, Éragny, SonnenuntergangCamille Pissarro, 1901
In Éragny, auf meiner Wiese, SonnenuntergangCamille Pissarro, 1894
Strand von la Vignasse, die GoldinselnHenri-Edmond Cross, 1891
Pinien in CagnesPierre-Auguste Renoir, 1919
Porträt von Nini LopezPierre-Auguste Renoir, 1876
Quai du Pothuis, Ufer der OiseCamille Pissarro, 1882
Der heilige SebastianJusepe de Ribera
Sitzendes junges Mädchen mit einem Buch in der HandJean-Baptiste Camille Corot, 1865
Die Statue Heinrichs IV. und das Hôtel de la Monnaie, Morgen, SonneCamille Pissarro, 1901
Stillleben mit KürbisEugène Louis Boudin, 1856
Die AusflüglerinPierre-Auguste Renoir, 1888
Die Lotsenbucht in Le Havre. Hochwasser. Nachmittag. Sonne.Camille Pissarro, 1903
WäscherinnenEdgar Degas, 1871
Boote und LandungsstegEugène Louis Boudin, 1894
Wäscherinnen an der TouquesEugène Louis Boudin, 1891