Museum für Moderne Kunst Troyes

Museum für Moderne Kunst Troyes

Troyes, Frankreich · Website


Die Geschichte

Pierre und Denise Lévy verdienten ihr Geld in den Strickwarenfabriken von Troyes in der Champagne und gaben viel davon für moderne Kunst aus. 1976 schenkten sie dem französischen Staat fast 2.000 Werke, unter einer festen Bedingung, dass die Sammlung in Troyes bleibe, ihrer Heimatstadt. Der alte Bischofspalast neben der Kathedrale wurde dafür hergerichtet, und das Museum wurde 1982 eröffnet.

Ihr Geschmack neigte zum frühen 20. Jahrhundert und besonders zu den Fauves, den Malern, die um 1905 die Farbe rein und ungemischt einsetzten. André Derain bildet das Herzstück, ein Maler, den die Lévys in großer Tiefe sammelten, neben Vlaminck, Braque, Dufy und Van Dongen.

Pierre Lévy war zudem mit Bildhauern befreundet, und so birgt die Sammlung starke Bestände an Arbeiten auf Papier und Skulpturen, darunter Werke des Tierbildhauers Rembrandt Bugatti, aufgestellt zwischen jenen afrikanischen und ozeanischen Schnitzereien, an denen sich die Fauves selbst orientiert hatten.

Das ganze Museum in der Tasche. MuseScope ist fast da.

Sammlung

6 Werke