
Die Geschichte
Pierre und Denise Lévy verdienten ihr Geld in den Strickwarenfabriken von Troyes in der Champagne und gaben viel davon für moderne Kunst aus. 1976 schenkten sie dem französischen Staat fast 2.000 Werke, unter einer festen Bedingung, dass die Sammlung in Troyes bleibe, ihrer Heimatstadt. Der alte Bischofspalast neben der Kathedrale wurde dafür hergerichtet, und das Museum wurde 1982 eröffnet.
Ihr Geschmack neigte zum frühen 20. Jahrhundert und besonders zu den Fauves, den Malern, die um 1905 die Farbe rein und ungemischt einsetzten. André Derain bildet das Herzstück, ein Maler, den die Lévys in großer Tiefe sammelten, neben Vlaminck, Braque, Dufy und Van Dongen.
Pierre Lévy war zudem mit Bildhauern befreundet, und so birgt die Sammlung starke Bestände an Arbeiten auf Papier und Skulpturen, darunter Werke des Tierbildhauers Rembrandt Bugatti, aufgestellt zwischen jenen afrikanischen und ozeanischen Schnitzereien, an denen sich die Fauves selbst orientiert hatten.
Sammlung
6 Werke
VorstadtGeorges Seurat, 1881
Die Angler, Studie für Die Grande JatteGeorges Seurat, 1883
Marc Trapadoux betrachtet ein StichwerkGustave Courbet, 1849
Porträt von Gustave ChaudeyGustave Courbet, 1870
Schneelandschaft im Jura, mit RehGustave Courbet, 1866
Porträt von Augustine FournerieJean-François Millet, 1840