
Die Geschichte
München hatte bereits zwei Pinakotheken, eine für alte Meister und eine für das 19. Jahrhundert, als es 2002 eine dritte für alles danach eröffnete. Die Pinakothek der Moderne sind eigentlich vier Museen unter einem Dach, und das sollte man vor dem Betreten wissen: Moderne, Grafik, Architektur und Design teilen sich das Haus, angeordnet um eine hoch aufragende weiße Rotunde des Architekten Stephan Braunfels.
Der Kunstflügel reicht von Picasso, Klee und den deutschen Expressionisten bis in die Gegenwart. Was man unterschätzt, ist die Designsammlung, Die Neue Sammlung, eine der größten überhaupt, in der man an allem vorbeigeht, von Bauhaus-Möbeln bis zu einer Reihe von Rennwagen, Hunderte von Industrieobjekten, so ernst genommen wie die Gemälde oben.
Das Gebäude liegt in Münchens Kunstareal, dem dichten Museumsviertel, nah genug an den älteren Pinakotheken, dass ein Besucher fünf Jahrhunderte Kunst durchqueren kann, indem er ein paar Straßen weit geht.



