
Die Geschichte
Hoch in den bewaldeten Hügeln von Hakone, südwestlich von Tokio, ist das Pola Museum of Art so gebaut, dass es sich versteckt. Um den umliegenden Buchenwald zu schonen, liegt der größte Teil unter der Erde, beleuchtet durch Glaswände und einen abgesenkten Innenhof, sodass man in die Sammlung hinabsteigt, während draußen die Bäume auf Augenhöhe stehen.
Die Kunst war die lebenslange Leidenschaft eines einzelnen Mannes. Tsuneshi Suzuki, der den Kosmetikkonzern Pola führte, kaufte rund vierzig Jahre lang in aller Stille europäische Malerei, und das Museum, das hier 2002 eröffnete, birgt das Ergebnis, eine der größten Sammlungen impressionistischer und späterer Kunst in Japan, mit Monets Seerosen, Renoir, Cézanne, Van Gogh und Picasso, gezeigt neben japanischer Malerei und Glas. Ein Spaziergang durch den Wald draußen, vorbei an Skulpturen zwischen den Bäumen, soll Teil des Besuchs sein und kein bloßer Zusatz.
Sammlung
9 Werke
Eva im Garten EdenHenri Rousseau, 1908
Mädchen mit SpitzenhutPierre-Auguste Renoir, 1891
Dschungel mit LöweHenri Rousseau, 1904
Die FrisurPierre-Auguste Renoir, 1888
Landschaft mit RuinenHenri Rousseau, 1906
Porträt der Lunia CzechowskaAmedeo Modigliani, 1917
Die Seine und der Eiffelturm bei SonnenuntergangHenri Rousseau, 1897
Die Mühle von AlfortHenri Rousseau, 1895
Eingang zum Dorf ÉragnyCamille Pissarro, 1884