
Die Geschichte
Als es 1935 eröffnete, war das San Francisco Museum of Modern Art das erste Museum an der Westküste, das der modernen und zeitgenössischen Kunst gewidmet war, Jahrzehnte vor den meisten amerikanischen Städten. Seine ersten 60 Jahre lang lebte es in gemieteten Obergeschossen eines städtischen Gebäudes, ehe es ein eigenes Zuhause bekam.
Dieses Zuhause, ein Backsteinbau mit einem breiten gestreiften Zylinder als Oberlicht des Schweizer Architekten Mario Botta, eröffnete 1995 und verdreifachte sich dann 2016 beinahe an Fläche, als das norwegische Büro Snøhetta einen gewellten weißen Turm um die Rückseite legte. Der Erweiterungsbau entstand zum Teil, um die Sammlung von Doris und Donald Fisher aufzunehmen, den Gründern von Gap, eine der großen privaten Sammlungen der Nachkriegskunst.
Zu den älteren Höhepunkten gehört Matisse' 'Frau mit Hut' von 1905, das Bild, dessen wilde Farbe seinen Malern bei der ersten Präsentation in Paris den Namen der 'wilden Tiere', der Fauves, eintrug. Die lebende Grünwand auf der Terrasse im dritten Stock, Tausende wachsende Pflanzen, ist die Art von Sache, für die der verdoppelte Bau Platz schuf.
