Athonitischer Stecher

Osmanisches Reich · Postbyzantinische Kunst


Die Geschichte

Athonitischer Stecher nennt die Nationale Kunstgalerie in Sofia den unbekannten Handwerker, der 1834 eine Kupferplatte für das Kloster Zografou stach, das bulgarische Kloster auf dem Berg Athos, der Mönchshalbinsel im heutigen Nordgriechenland. Das Blatt zeigt den heiligen Georg, den Patron des Klosters, zusammen mit der Gottesmutter mit dem Kind, dem heiligen Kosmas von Zografou und einem Panorama des Klosters selbst.

Im 18. Jahrhundert bestellten die Athosklöster solche Stiche bei Werkstätten in Städten wie Moskau, Wien und Venedig. Seit dem späten 18. Jahrhundert richteten Mönche auf dem Heiligen Berg eigene Pressen ein und begannen, Platten selbst zu stechen und zu drucken. Pilger trugen die Blätter als Papierikonen heim in den ganzen Balkan, erschwinglich für Haushalte, die sich keine gemalte Ikone leisten konnten.

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Werke

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