Diego Velázquez zugeschrieben

Spanien · Barock


Die Geschichte

1926 kaufte der New Yorker Sammler Jules Bache beim Kunsthändler Joseph Duveen das Bildnis eines Mannes als Selbstporträt von Velázquez. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Fachleute unsicherer. Der Velázquez-Forscher José López-Rey nannte es 1963 eine Schularbeit, und 1979 führte das Metropolitan Museum, das es 1949 mit Baches Vermächtnis erhalten hatte, das Bild als Werkstatt des Velázquez. Dann entfernte eine Reinigung im Jahr 2009 dicken, vergilbten Firnis und eine alte Restaurierung, und die Kuratoren des Museums gaben das Bild dem Meister selbst zurück.

Genau dieses Hin und Her soll „zugeschrieben“ festhalten. Das Museum hält ein Bild für ein Werk von Velázquez, sagt es aber nicht uneingeschränkt. Bei ihm ist der Zweifel besonders groß, denn am Madrider Hof Philipps IV. arbeitete er mit Gehilfen, die königliche Bildnisse wiederholten, und spätere Maler studierten seine Malweise genau. Das Met zeigte sein wiederentdecktes Porträt in der Ausstellung „Velázquez Rediscovered“, die im November 2009 eröffnet wurde.

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Werke

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