Meister von Großgmain (zugeschrieben)

Heiliges Römisches Reich · Spätgotik


Die Geschichte

Dieser Name ist eine vorsichtige Bezeichnung für ein Werk, das dem Meister von Großgmain nahesteht, jenem anonymen Maler, der etwa von 1480 bis 1500 in Salzburg tätig war und nach vier Altartafeln in der Dorfkirche von Großgmain benannt ist. Die Zuschreibung bleibt offen, und das Bild wird getrennt von seinen gesicherten Werken geführt.

Es handelt sich um eine große Kreuzigung von etwa 1470 auf Fichtenholz, in der Maria und Johannes gemeinsam mit der heiligen Katharina und dem heiligen Sebastian unter dem Kreuz stehen. Die Datierung liegt einige Jahre vor der Zeit, in die man den Meister selbst gewöhnlich setzt. Die Tafel kam 1807 aus Salzburg in die kaiserliche Gemäldegalerie in Wien, heute hängt sie im Oberen Belvedere.

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Werke

1 Werk