Dominique Lang

Dominique Lang

1874–1919 · Luxemburg · Impressionismus


Die Geschichte

1913 malte Dominique Lang Das Wehr, eine der hellen, locker gemalten Landschaften, die ihm heute den Ruf des führenden Impressionisten Luxemburgs eintragen. Ein Jahrzehnt zuvor hatte er noch ganz anders gearbeitet, an Kirchenfresken und dunklen symbolistischen Szenen wie dem Tod, der in ein Haus tritt.

Lang wurde 1874 in Düdelingen geboren, einer Stahlstadt im Süden Luxemburgs, und studierte an der Kunstakademie in Antwerpen, später in München, wo er sich dem Impressionismus zuwandte. Von seinen Bildern konnte er nicht leben, deshalb arbeitete er als Kunstlehrer, an einem Mädchenlyzeum in Luxemburg-Stadt und an einer Schule in Esch an der Alzette. Ab 1911 taucht seine Frau Anne-Marie Ney immer wieder in seinen Bildern auf, oft als junge Frau in Weiß inmitten der Blau- und Grüntöne der Landschaft um Düdelingen und Schifflingen.

Den Grand-Duc-Adolphe-Preis, eine luxemburgische Kunstauszeichnung, erhielt er 1904 und noch einmal 1919. Schwere Migräne und fast völlige Blindheit prägten seine letzten Jahre, und im Juni jenes Jahres starb er in Schifflingen. Düdelingen benannte sein Kunstzentrum nach ihm, untergebracht im alten Wartesaal des städtischen Bahnhofs.

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Werke

1 Werk