Francesco Torbido

Francesco Torbido

1482–1562 · Republik Venedig · Veroneser Schule


Die Geschichte

1534 ließ der Bischof von Verona, Gian Matteo Giberti, die Apsis seiner Kathedrale neu ausmalen. Die Entwürfe kamen aus Mantua, gezeichnet von Giulio Romano, der in Rom Raffaels wichtigster Gehilfe gewesen war. An die Wand bringen musste sie Francesco Torbido, und die Himmelfahrt Mariens in der Halbkuppel sowie Geburt und Krönung über dem Chor sind seine Hand, die eine fremde Erfindung ausführt.

Torbido wurde in Venedig geboren und machte seine Laufbahn in Verona. In Urkunden heißt er Francesco India, nach seinem Vater Marco, und in Verona nannte man ihn il Moro. In dieser Form druckt die Brera seinen Namen bis heute neben seine Bilder. Er heiratete eine Tochter der Giusti, einer alten Veroneser Familie, und blieb damit endgültig in der Stadt.

Gesichert ist von ihm vor allem Bildnismalerei, Halbfiguren vor schlichtem Grund, so dass die Fresken im Dom für sich stehen. Noch im Alter nahm er Aufträge an und starb 1562 in Verona. Sein Schüler Battista d'Angolo heiratete seine Tochter und übernahm den Beinamen des Lehrers, er signierte als Battista del Moro.

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Werke

1 Werk