Gerrit Toorenburgh

1732–1785 · Republik der Sieben Vereinigten Provinzen


Die Geschichte

Gerrit Toorenburgh wurde im August 1732 in Amsterdam getauft und lernte bei Jan ten Compe, einem der bekanntesten Maler niederländischer Stadtansichten um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Wie sein Lehrer malte er Straßen, Grachten und Stadttore mit genauem Blick auf die wirklichen Gebäude, und seine Motive suchte er weit über Amsterdam hinaus. 1761 malte er das Osttor von Delft, zehn Jahre später eine winterliche Ansicht von Leiden.

Er arbeitete auch als Tapetenmaler, also als Maler jener großen bemalten Leinwände, mit denen man damals die Wände wohlhabender niederländischer Zimmer bespannte. 1764 trat er der Haarlemer Malergilde bei. Um 1772 schickte man ihm den jungen Jordanus Hoorn, der ein halbes Jahr lang wöchentlich Unterricht bei ihm nahm und sich später in seiner Autobiografie daran erinnerte. Toorenburgh starb 1785 in Nijkerk, einer kleinen Stadt in Gelderland.

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Werke

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