Maria Antonia Walpurgis von Bayern

1724–1780 · Deutschland


Die Geschichte

Sie steht hier als Malerin, obwohl das die geringste ihrer Gaben war. Maria Antonia Walpurgis, 1724 als bayerische Prinzessin geboren und in das regierende Haus Sachsen eingeheiratet, war vor allem Komponistin: Sie schrieb ihre eigenen Opern, Text und Musik zugleich, ließ sie am Dresdner Hof aufführen und sang die Hauptrollen selbst. Sie lernte bei italienischen Meistern und trat unter einem Pseudonym der römischen Arcadia-Akademie bei, einer berühmten literarischen Gesellschaft.

Als ihr Gemahl, der Kurfürst von Sachsen, 1763 starb, regierte sie den Staat als Regentin für den noch jungen Sohn. Die Malerei lief still neben der Musik und der Politik her. Das Selbstbildnis, das heute in den Uffizien hängt und auf 1772 datiert ist, fand seinen Platz in der berühmten Sammlung von Künstlerselbstbildnissen der Galerie und stellte diese Fürstin und Komponistin unter die Berufsmaler, die sie ihr Leben lang gefördert hatte.

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Werke

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