Pablo Picasso

Pablo Picasso

1881–1973 · Spanien · Kubismus


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Die Geschichte

Pablo Picasso wurde 1881 im südspanischen Málaga geboren und konnte Berichten zufolge zeichnen, bevor er in ganzen Sätzen sprechen konnte. Sein Vater war Maler und Zeichenlehrer, und in der Familie erzählte man sich, der Vater habe seine eigenen Pinsel schon in Pablos Teenagerjahren aus der Hand gelegt und selbst das Malen aufgegeben, weil der Sohn bereits besser war.

Mit Anfang zwanzig lebte er arm in Paris und malte Bettler und Zirkusleute in der melancholischen Blau- und zarten Rosafarbe seiner sogenannten Blauen und Rosa Periode. 1907 schuf er dann ein großes, bewusst hässliches Bild von fünf Frauen, Les Demoiselles d'Avignon, mit Gesichtern, die afrikanischen Masken entlehnt waren, und Körpern, in flache Ebenen zerlegt. In den folgenden Jahren, im engen Austausch mit dem französischen Maler Georges Braque, zerlegte er diesen Gedanken weiter und entwickelte daraus den Kubismus, eine Methode, ein Objekt aus mehreren Blickwinkeln zugleich zu zeigen.

Er hörte fast nie auf. Über 91 Jahre hinweg arbeitete er in Malerei, Bildhauerei, Druckgrafik, Keramik und Bühnenbild, und die schiere Menge dessen, was er hinterließ, ist kaum zu fassen – Schätzungen gehen von rund 50.000 Werken aus. 1937, nachdem deutsche Flugzeuge im Auftrag der spanischen Nationalisten die baskische Stadt Guernica bombardiert hatten, machte er aus einem Regierungsauftrag ein riesiges graues Wandbild schreiender Gestalten unter einer einzigen nackten Glühbirne.

Als die Deutschen Paris in den 1940er-Jahren besetzten, blieb er, ein berühmter Künstler, den das Regime nicht mochte, und arbeitete still durch den Krieg hindurch weiter. Bis in seine Neunziger hinein malte er weiter und starb 1973 in seinem Haus in Südfrankreich, noch an der Staffelei. Weil er fast nichts wegwarf, brauchten seine Erben Jahre, um zu sichten, was er besessen und geschaffen hatte.

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Werke

6 Werke