Philips Koninck

Philips Koninck

1619–1688 · Niederländische Republik · Goldenes Zeitalter der Niederlande, Barock, Landschaftsmalerei


Die Geschichte

Stellt man sich vor eine der grossen Landschaften von Philips Koninck, scheint das Land uber Meilen hin abzufallen: flache hollandische Felder und Flusse unter einem gewaltigen Himmel, gesehen wie von einer niedrigen Anhohe. Diese weite Panoramaansicht machte er im Holland des 17. Jahrhunderts zu seiner eigenen und teilte die Leinwand zwischen der Erde unten und den aufragenden Wolken oben.

Hochstwahrscheinlich war er ein Schuler Rembrandts, den er in Amsterdam kannte, und man spurt es im warmen, gebrochenen Licht, das uber seine Fernen zieht. Zu seiner Zeit jedoch war er eher fur Bildnisse und Alltagsszenen bekannt. Die Panoramen, die heute seinen Namen tragen, waren eine Nebensache.

Von der Malerei allein konnte er nicht leben. Koninck betrieb ein eintragliches Fracht- und Fahrgeschaft auf dem Wasser zwischen Amsterdam und Rotterdam, was ihm die Freiheit liess, nach Belieben zu malen. Nur etwa ein Dutzend seiner grossen Panoramen ist erhalten, heute verstreut uber Museen in London, Amsterdam und Madrid.

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Werke

1 Werk