Pierre-Narcisse Guérin

Pierre-Narcisse Guérin

1774–1833 · Frankreich · Neoklassizismus


Die Geschichte

Pierre-Narcisse Guérin war ein strenger klassizistischer Maler, dessen Atelier zufällig half, die romantische Bewegung in Gang zu setzen, die seinen eigenen Stil umstürzen sollte. Er glaubte an klare Linie, edle Stoffe aus der Antike und beherrschte Dramatik, und seine Rückkehr des Marcus Sextus von 1799, ein stoischer Römer, der seine Familie vernichtet vorfindet, machte ihn über Nacht berühmt in einem von der Revolution erschöpften Frankreich.

Doch am besten in Erinnerung sind seine Schüler. Théodore Géricault und Eugène Delacroix, die beiden Maler, die den Klassizismus aufbrachen, lernten ihr Handwerk beide in Guérins Atelier, dazu Ary Scheffer und Léon Cogniet. Guérin leitete später den Außenposten der französischen Akademie in Rom, die Villa Medici, wohin der Staat seine preisgekrönten jungen Künstler schickte. Er starb 1833 in Rom.

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Werke

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