Pieter Claesz

Pieter Claesz

1596–1660 · Habsburgische Niederlande · Malerei des Goldenen Zeitalters der Niederlande


Die Geschichte

Pieter Claesz verbrachte seine Laufbahn in Haarlem und malte Tische, gerade eben verlassen. Seine Spezialität war das Frühstücksstück, ein bescheidenes Gedeck aus einem Hering oder ein, zwei Austern, einer halb geschälten Zitrone, einem Brötchen und einem hohen Glas Bier, alles gezeigt mit den Krümeln und dem schräg liegenden Messer.

Er arbeitete in einer engen, fast monochromen Skala aus silbrigen Grautönen, Braun und Grün, sodass das ganze Bild vom selben trüben niederländischen Tageslicht erhellt scheint, und er war ein Meister der Oberflächen, der Beschlag auf einem Zinnkrug, der Glanz einer sich ringelnden Zitronenschale.

Mitunter neigte er das Arrangement zur Mahnung, fügte einen Schädel, ein umgestürztes Glas und eine flackernde Kerze hinzu, um den Betrachter daran zu erinnern, dass Mahlzeiten wie Leben enden. Claesz verfeinerte diese stillen Tischplatten bis zu seinem Tod in Haarlem 1660.

Der ganze Katalog kommt in die App. Sei unter den Ersten.

Werke

1 Werk