Rogier van der Weyden und Werkstatt

Burgundische Niederlande · Altniederländische Malerei


Die Geschichte

„Rogier van der Weyden und Werkstatt“ ist die Zuschreibung, mit der Museen ein Bild versehen, das Rogier in Brüssel entworfen und zum Teil selbst gemalt hat, während Gehilfen seiner Werkstatt den Rest ausführten. Sie steht zwischen einem Werk von Rogier allein und einem mit der Angabe „Werkstatt des Rogier van der Weyden“, in dem seine eigene Hand gar nicht zu finden ist.

Die Namen der Gehilfen, die Ende der 1430er-Jahre neben ihm arbeiteten, hat niemand aufgeschrieben, und Fachleute unterscheiden ihre Anteile nur durch genaues Hinsehen, an Köpfen in unterschiedlicher Maltechnik oder an Figuren, deren Maßstab nicht ganz zusammenpasst. Ein Gemälde unter diesem Namen ist „Die Exhumierung des heiligen Hubertus“ in der National Gallery in London, gemalt für eine Kapelle in der Brüsseler Kirche Sankt Gudula, der heutigen Kathedrale der Stadt.

Die Werkstatt überlebte ihren Gründer. Als Rogier 1464 starb, übernahm sein Sohn Pieter, ebenfalls Maler, die Häuser der Familie in Brüssel und vermutlich mit ihnen die Werkstatt, auch wenn sich kein Bild mit Sicherheit Pieter zuschreiben lässt. Pieters Sohn Goswin lernte wahrscheinlich ebenfalls dort und trug die Manier der Familie später in die flämischen Städte Lier und Antwerpen.

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Werke

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