Walenty Wańkowicz

Walenty Wańkowicz

1799–1842 · Russisches Kaiserreich · Romantik


Die Geschichte

1828 zeigte Walenty Wańkowicz auf der Akademieausstellung in Sankt Petersburg ein Bildnis seines Freundes, des Dichters Adam Mickiewicz. Er stellte ihn auf einen Felsen über dem Schwarzen Meer, am Aju-Dag aus den „Krimsonetten“ des Dichters. Das Bild wurde zum bekanntesten Porträt des jungen Mickiewicz und befindet sich heute im Nationalmuseum in Warschau.

Wańkowicz wurde 1799 in Kałużyce bei Minsk geboren. Er studierte Malerei an der Universität Wilna bei Jan Rustem, dem führenden Porträtisten der Stadt, und verbrachte danach zwei Jahre an der Kaiserlichen Akademie der Künste in Sankt Petersburg. Mickiewicz hatte er schon 1821 zum ersten Mal gemalt, und in der russischen Hauptstadt bewegten sich beide im selben polnischen Kreis.

Sein anderes großes Werk war „Napoleon am Lagerfeuer“ von 1834, ein allegorisches Ganzfigurenbildnis des Kaisers. Im Herbst 1841 kam er, bereits an Tuberkulose erkrankt, nach Paris und wohnte bei Mickiewicz. Dort geriet er in den Bann von Andrzej Towiański, einem mystischen Prediger unter den polnischen Emigranten, und malte ihn mehrmals. Mickiewicz bezeugte sein Testament. Wańkowicz starb 1842 in Paris und wurde auf dem Friedhof Montmartre beigesetzt.

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Werke

1 Werk