
Feiernde Gesellschaft
Details
Die Geschichte
Im Vordergrund liegt ein umgestürzter Stuhl. Auf dem Tisch ist zwischen Schalen mit Beeren, einem Krug, Tellern und Gläsern eine Pastete angebrochen, und der junge Mann in der Mitte hält sein Glas verkehrt herum, leer. Um ihn sitzen eine Frau mit einem Schoßhündchen, ein älterer Mann mit einem Blatt, auf dem ein Lied oder ein Gedicht steht, und rechts ein Lautenspieler. Der Mann und die Frau, die rechts stehen, könnten ein Brautpaar sein. An der Rückwand hängen zwei Bilder.
Solche fröhlichen Gesellschaften eleganter junger Leute, die essen, trinken und musizieren, waren in der holländischen Malerei der 1620er-Jahre in Mode, und die Zeitgenossen sahen sie oft im Licht der Mahnungen von Moralisten gegen Müßiggang und Trunk. Die Tafel ist 1629 datiert. Sie kam 1898 mit dem Vermächtnis des Amsterdamer Sammlers Daniel Franken ins Rijksmuseum.