
Ein großes Schiff wird in Frederikshavn kalfatert
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Die Geschichte
Im August 1847, einem in Dänemark lange erinnerten heißen Sommer, malte Martinus Rørbye am Strand von Frederikshavn ein aufgebocktes Schiff. Am Heck ist noch der Name zu lesen, Ann af Sunderland. Der Schoner, mit Getreide von Stettin nach London unterwegs, war in der Nacht vom 27. auf den 28. November 1846 auf dem Riff vor Skagen gestrandet. Fischer retteten die sechs Mann Besatzung und die Ladung, das Wrack ersteigerte ein Holzhändler, der es wieder instand setzen ließ. Hier ersetzen Arbeiter die beschädigten Planken.
Rørbye malte im Freien auf Karton, und der Louvre weist auf Sandkörner hin, die in der Farbe stecken. Die langen Schatten sprechen für den Nachmittag. Ein Jahr später, im August 1848, starb der Maler. Der Louvre erwarb das Bild 2023 in Kopenhagen.
