
Stefano da Verona · PD
Die Anbetung der Könige
Details
Die Geschichte
Um 1435 verlangte der Geschmack der oberitalienischen Höfe nach einer feinen, kleinteiligen Kunst voller Brokate, Tiere und kostbarer Details: das ist die Internationale Gotik, und Stefano da Verona war einer ihrer zartesten Vertreter. Auf dieser kleinen Tafel, kaum einen halben Meter hoch, entfaltet er einen ganzen Zug. Unten huldigen die Könige und ihr Gefolge dem Kind und der Muttergottes; oben staffeln sich Hirten, die Karawane, die dem Stern mit dem Kometenschweif folgt, und am Ende des Zuges Hunde und Kamele. Er signierte das Werk mit dem Wort 'Stefanus' in goldenen Lettern am unteren Rand, neben einer Jahreszahl, deren letzte Ziffer die Forschung bis heute diskutiert. Man stellt ihn oft neben Gentile da Fabriano, doch Stefano vervielfacht die Einzelheiten, bis jeder Winkel gefüllt ist.
