
Anbetung der Heiligen Drei Könige
Details
Die Geschichte
Der zweite König zeigt mit dem Zeigefinger auf das Jesuskind, wendet den Kopf aber zur Seite, als wolle er jemanden herbeiholen. Gemeint war der dritte König, der einst am Rand stand und verloren ging, als man die Tafel später beschnitt. Der Zeigende trägt die Züge Maximilians I., der um 1505 bis 1508, als das Bild entstand, an der Spitze des Heiligen Römischen Reiches stand. Der alte Mann im Profil neben ihm, mit einer Kappe voller goldener Perlenbänder, ist sein Vater, Kaiser Friedrich III. Er war schon 1493 gestorben, mehr als zehn Jahre bevor diese Tafel gemalt wurde. Vorn kniet der Älteste der drei im roten Mantel und reicht einen goldenen Pokal, in den das Kind neugierig hineingreift.
