
Pietro Perugino · PD
Christus am Ölberg
Details
Die Geschichte
Perugino malte diese Tafel für die Kirche eines Klosters vor den Mauern von Florenz, in San Giusto alle Mura, zusammen mit einer Pietà und einer Kreuzigung. Der Ort erklärt ihre bewegte Geschichte: 1529, während der langen Belagerung von Florenz, riss man nieder, was noch an den Mauern stand, und mit ihm die Kirche. Die Bilder brachte man in der Stadt in Sicherheit, und mit der Zeit gelangten sie in die Uffizien. Es ist die Nacht im Garten Gethsemane. Christus kniet in der Mitte, unter einem blassen, gleichmäßigen Himmel, und nimmt den Kelch von einem Engel, während die drei Apostel, die er zu wachen gebeten hatte, unten schlafen. Von beiden Seiten kommt Judas mit den Soldaten herein. Perugino verteilt die Figuren mit einer maßvollen Ruhe, die sich sein Schüler Raffael zu eigen machen sollte.




