
Pietro Perugino · PD
Pietà
Details
Die Geschichte
Um 1483 ist Perugino der gefragteste Maler Italiens, und in seiner Florentiner Werkstatt wird bald ein blutjunger Schüler aus Urbino lernen, Raffael. Seine Pietà ordnet den Schmerz unter einem offenen Säulengang: Der Leichnam Christi ruht auf dem Schoß Marias, gehalten von Johannes und Maria Magdalena, während an den Seiten der junge Nikodemus und der alte Josef von Arimathäa stehen. Nichts schreit hier, die Trauer ist still und symmetrisch, ganz in seiner Art. Die Tafel entstand für die Klosterkirche San Giusto alle Mura vor den Toren von Florenz. 1529 wurde dieses Kloster abgerissen, als die Stadt ihre Vorstädte niederlegte, um sich auf die kaiserliche Belagerung vorzubereiten. So überlebte das Bild den Ort, für den es gemacht war.




